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Nahrungsaufnahme ist für uns überlebenswichtig, das steht außer Frage. In Zeiten wachsender Sorge über die Qualität unserer Lebensmittel, stellen sich jedoch immer mehr Menschen die Frage, was sie überhaupt noch bedenkenlos essen können. Natürlich auch, inwiefern sie ihre Ernährung optimieren können, um vital und gesund zu sein und ihren Körper und Geist vor Krankheit und Leid zu schützen.
Die Gesundheitsbranche bietet uns dabei jede Menge Ernährungsformen an.
Low-Carb, vegan, Trennkost, FDH, Ernährung nach den vier 4 Elementen, nach Blutgruppen und vieles mehr. Einige davon wurden bereits nachweislich als schädlich – da einseitig – erwiesen.

Wir bei den Herzmenschen sind generell große Fans von alten und erprobten Ansätzen.
Dank der Yoga-Bewegung und unserer steigenden Offenheit gegenüber fernöstlichen Alt-Kulturen liegt die Ernährung z.B. nach dem ayurvedischen Prinzip im Trend wie nie zuvor. Besonders durch eine gesunde Ernährung ist es das Ziel der ayurvedischen Lehre, den Körper zu entgiften und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Lesen sie sich hier elementare Infos über die Tradition des Ayurveda durch.

Wie ernähren wir uns nach ayurvedischer Sichtweise richtig?

Ayurveda ist keine Diät oder Wellness-Kur, sondern eine uralte Ernährungs- und Lebenslehre, die unter anderem mit ausgewogenen Mahlzeiten das Erreichen unseres Normalgewichts fördert.

Ernährung nach Konstitutionstyp

Grundvoraussetzung der ayurvedischen Ernährung ist es, Nahrung entsprechend seines Dosha-Types auszuwählen und zusammenzustellen.

Pitta-Menschen wird Wurzel-, Blattgemüse und Rohkost empfohlen.
Von Zitrusfrüchten, Tomaten, Milchprodukten, Fleisch und Alkohol wird ihnen abgeraten.

Kapha-Typen sollten scharf gewürzte, leichte und gekochte Nahrung wählen. Nicht zu empfehlen sind fettige, frittierte, süße und salzige Lebensmittel.

Vata-Menschen wird geraten nährende, warme und gekochte Speisen zu sich zu nehmen. Zu viel Rohkost, bitteres Gemüse und trockene Lebensmittel sollten sie meiden.

Das Agni-Feuer

Eine gute Verdauung (das Agni-Feuer) gilt als Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden. Ayurveda basiert auf den grundlegenden Stoffwechselprinzipien und gewährleistet eine Verdauung der Speisen auf optimale Weise. Der Stoffwechsel (Ama) wird angeregt und Fett abgebaut. Die Doshas sind in verschiedenen Regionen unseres Körpers zu lokalisieren. Dies macht sich in unserem Verdauungstrakt bemerkbar. Treten Störungen auf, ist das meist auf ein Ungleichgewicht des jeweiligen Doshas zurückzuführen.

Scharfe und bittere Gewürze regen die Verdauung ebenso an wie abgekochtes Wasser, das warm zum Essen und zwischendurch gerne reichlich getrunken wird. Doch nicht nur für die Verdauung sind die Gewürze gut, sie stärken außerdem das körpereigene Abwehrsystem.

Die zehn Königsgewürze der ayurvedischen Küche sind: Nelken, Kurkuma, Ingwer, Kardamom, Koriander, Kreuzkümmel, Muskat, Pfeffer, Safran und Zimt.

Entschlackungskuren und Massagen unterstützen außerdem die körpereigene Selbstregulation.

 

Die Nahrungsaufnahme generell

Eine Ernährung nach Ayurveda hält den Körper gesund, vital und widerstandsfähig. Im Krankheitsfall wirkt sie ausgleichend, stärkend und heilend. Sie hilft dem Körper sich zu reinigen und aktiviert den Stoffwechsel. Für die optimale Verwertbarkeit der Nahrung ist es wichtig, die Ernährung dem Kulturkreis, dem Klima, der Umgebung und der Jahreszeit anzupassen. Die ayurvedische Ernährung ist in erster Linie vegetarisch, seltener werden Fleisch, Fisch und Eier verzehrt. Gekocht wird mit Öl und Ghee (geklärter Butter).


Zusammengefasst: ayurvedische Tipps für die richtige Ernährung

  • Die Menge: 2 gedachte Viertel des Magens sind für feste Nahrung, ein Viertel für flüssige Nahrung und ein leeres Viertel für die Verdauung
  • Die Rahmenbedingungen: Essen in ruhiger und entspannter Atmosphäre, bestenfalls in Gesellschaft, 5-10 Minuten ruhiges Sitzen nach dem Essen
  • Die Zeit: Essen nach geregelten Zeiten, abends nicht zu spät
  • Das Tempo: Nicht zu schnell und nicht zu langsam essen
  • Die Verteilung: Mittagessen soll Hauptmahlzeit, Frühstück und Abendessen leichte Kost sein; Zwischenmahlzeiten meiden
  • Die Qualität: Das Essen sollte frisch und warm, bestenfalls gekocht sein. Vermeiden Sie aufgewärmte oder abgestandene Speisen
  • Die Würze: Verwenden Sie Gewürze
  • Die Getränke: Warme Flüssigkeiten sind vorzuziehen, vermeiden Sie sehr kühle Getränke
  • Die Ablenkung: „Wenn du isst, dann esse“ – fokussieren Sie sich nebenbei nicht auf andere Dinge

Zu guter Letzt finden Sie hier Kochrezepte der Ayurveda-Spezialistin Kerstin Rosenberg. Lassen Sie sich inspirieren und legen Sie gleich los!
https://www.rosenberg-ayurveda.de/ayurveda-das-wissen-vom-leben/was-ist-ayurveda/ayurvedaundernhrung/koch-rezepte/

 

Quellennachweise:

„die Ayurveda-Ernährung“ – Kerstin Rosenberg – Südwest Verlag

https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/wellness/ayurveda/pwieayurvedischeernaehrung100.html

https://www.ayurveda-produkte.de/content/ayurveda-und-gesundheit/ayurveda-tipps/ayurvedische-ernahrung

https://www.rosenberg-ayurveda.de/ayurveda-das-wissen-vom-leben/was-ist-ayurveda/ayurvedaundernhrung/

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