Gedankengut und Glaubenssätze

Unser Gehirn als größte Festplatte der Welt

Was sind Glaubenssätze?

Glaubenssätze sind fest verankerte Überzeugungen, Programme oder Muster. Unser Glaube und unsere Gedanken können „Berge versetzen“, zum Positiven wie zum Negativen. Ein positives Beispiel für die Kraft von Glaube und Gedanken ist der bekannte „Placebo-Effekt“.

Negative Glaubenssätze hingegen hindern uns nicht all zu selten daran, das Leben in vollen Zügen zu genießen oder unser gesamtes Potential zu entfalten. Wir alle kennen die Weisheiten aus dem Volksmund wie „Der/die steht sich doch selbst im Weg“ oder „Ich kann eben nicht aus meiner Haut“. Dahinter verstecken sich meist negative Glaubenssätze oder Überzeugungen, die nicht all zu selten Stress verursachen.

Beispiele für negative Glaubenssätze

  • Nur wer hart arbeitet, bringt es zu was
  • Wer rastet, der rostet
  • Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
  • Das Leben ist hart und ungerecht
  • Übermut tut selten gut
  • Nur der Stärkere überlebt
  • Ich bin hässlich, zu dick, zu dünn, zu klein, zu groß, zu arm, zu … und deshalb liebt mich keiner

Kommt Dir das eine oder andere bekannt vor? Vielleicht auch aus Deiner Kindheit, von Deinen Eltern oder Großeltern?

Unser Gehirn als große Festplatte

Das Spannende an Glaubenssätzen ist, dass wir die meisten unbewusst in uns tragen und danach handeln. Sie beruhen größtenteils auf Erinnerungen, die wir in den ersten sechs Lebensjahren als Informationen abspeichern. Im Grunde ist unser Gehirn in dieser Zeit nichts anderes als eine große Festplatte, die möglichst viele Informationen über das Leben zusammenträgt. Wir sind in den ersten Lebensjahren extrem empfänglich dafür.

Das hängt mit unseren Gehirnaktivitäten (den sogenannten „Hirnwellen“) zusammen. Da unser Gehirn in den ersten Jahren auf einer bestimmten Frequenz arbeitet, können Kinder eine enorm große Menge an Informationen in kürzester Zeit abspeichern. Bruce Lipton beschreibt es in seinem Buch Intelligente Zellen (S. 162) folgendermaßen: „Kleine Kinder beobachten ihre Umgebung genau und speichern das Weltwissen ihrer Eltern und Bezugspersonen direkt in ihr Unterbewusstsein ab. So werden Verhaltensweisen und Überzeugungen der Eltern oder Erzieher zu ihren eigenen.“

Beispiele aus dem Leben

Schenken wir diesen Thesen Glauben, so beeinflussen (negative) Programme unser Leben – und wir sind uns dessen nicht einmal bewusst. Sie fragen sich, wie das geht? Hier ein paar Beispiele aus unserer Praxis:

Ein Vater spielt mit seinem 4-jährigen Sohn auf dem Bolzplatz Fußball. Der Junge trifft auch nach mehrmaligen Versuchen das Tor nicht und der Vater sagt ironisch: „Na, so wird aus dir nie ein Fußballer. Da musst du dich schon mehr anstrengen.“ Dummerweise besitzen wir in diesen jungen Jahren noch kein Urteilsvermögen oder gar Ironie. Der Junge nimmt also die Information des Vaters ohne Bewertung entgegen und speichert sie ab. Der Sohn trug diese Botschaft als „Programm“ mit in sein weiteres Leben. Er arbeitete hart an seinem Erfolg und hörte dabei nie auf, an sich zu zweifeln. Der selbstgemachte Druck und der innere Stress führten schließlich zu seelischem Ungleichgewicht.

In einem anderen Fall kam eine Tochter im Kindergarten der Mutter entgegen gelaufen – mit dreckiger Kleidung und verschmiertem aber glücklichen Gesicht. Die Mutter schimpfte spontan und unüberlegt los: „Wie läufst du denn wieder herum!? Das gehört sich nicht für ein schönes Mädchen wie dich. Die Flecken bekomme ich nie wieder raus! Immer dieser Ärger mit dir.“ Aus dem Mädchen wurde in späteren Jahren ein gut gebuchtes Fotomodell. Doch der permanente Druck ein perfektes und stets „sauberes“ Aussehen zu bewahren – also „das schöne Mädchen“ zu präsentieren – versetze die junge Frau in einen derart starken inneren Stress, sodass sie ihren Beruf als Model schließlich aufgeben musste.

Bewusste Elternschaft

Zusammenfassend stellen wir also fest, dass die meisten Glaubenssätze seit unserer Kindheit tief in uns verankert sind und von unserem Unterbewusstsein wie von einem Autopiloten gesteuert werden. Ein weiterer Teil unserer Überzeugungen sind z.B. vererbt von Eltern, Großeltern, oder noch viel weiter zurück. Auch durchaus von früheren Leben – so unsere Überzeugung. Andere Programme haben wir uns allerdings auch im Laufe unseres Lebens „angeeignet“. Durch Schule, Freundeskreis, Arbeitsumfeld, Lebenswandel oder auch durch die Medien.

Wie wir mit negativen Aussagen die Glaubenssätze unserer Kinder prägen, so klappt das natürlich auch mit positiven Aussagen. Kinder, die mit viel Liebe und Wärme aufgewachsen sind, bewegen sich später im Leben entspannter und auch selbst-bewusster.

Alarmsignale erkennen und handeln

Kern der These sind unserer Meinung nach negative Glaubenssätze, die inneren Stress generieren können, den wir oft erst dann bemerken, wenn unser Körper ein Alarmsignal sendet. Dann fangen wir an, hektisch zu „reparieren“ – anstatt vielleicht besser die damit verbundenen Herzensfragen zu ergründen.

Die gute Nachricht ist, dass wir diese Herzensfragen beantworten und in die Lösung bringen können. Ob tief in unserem Unterbewusstsein verankert oder offensichtlich auf der Oberfläche.

Mit dem Thetahealing® wollen wir zusammen mit unserem Kunden zur Hirnwelle der Theta-Frequenz gelangen welche uns Zugang zu unserem innersten Bewusstsein erlaubt. Diese tiefe Empfänglichkeit erlaubt es uns, negative Programme zu identifizieren und eine Veränderung anzustreben – wenn dies erwünscht ist.

Mehr über die Trend-Methode ThetaHealing® und unsere Experten Sonja Haug und Käthie Riem.

Wissenswertes & Aktuelles

Im Takt mit Mutter Erde

Nicht ohne Grund schwingt das Gehirn und jede unserer Zellen mit genau demselben Takt (7,83 Hertz) wie die der Erdatmosphäre, in der wir leben.

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